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Württembergische Schwesternschaft vom Roten Kreuz

Der Bundeskongress 2013 zu Gast in Chemnitz

Stuttgart, Juni 2013 - Vom 22. Mai 2013 ab fand der dreitägige Bundeskongress des Verbands der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. im schönen Chemnitz statt. Und auch dieses Mal war die Württembergische Schwesternschaft vom Roten Kreuz e. V. mit einer kleinen Delegation vor Ort live mit dabei.

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Die Delegation der WSSRK
Die Delegation der WSSRK
Die Delegation der WSSRK

Die Delegation der WSSRK

Mit dem Bus auf nach Chemnitz

Mit dem Bus auf nach Chemnitz

Chemnitz einmal von oben. Hier fand der BuKo 2013 statt.

Chemnitz einmal von oben. Hier fand der BuKo 2013 statt.

Teilnehmerinnen der WSSRK bei der Eröffnungsveranstaltung.

Teilnehmerinnen der WSSRK bei der Eröffnungsveranstaltung.

Die Grundsätze des Roten Kreuzes bei der Eröffnungsveranstaltung.

Die Grundsätze des Roten Kreuzes bei der Eröffnungsveranstaltung.

Auch das Feiern kam nicht zu Kurz.

Auch das Feiern kam nicht zu Kurz.

Am zweiten Tag fanden beispielsweise die Foren statt.

Am zweiten Tag fanden beispielsweise die Foren statt.

Gemeinsam mit dem Verband der Schwesternschaften vom DRK (VdS), lud die Schwesternschaft vom DRK Sachsen e.V. zum diesjährigen Bundeskongress nach Chemnitz ein. Und bereits dies stellte das erste kleine Highlight der Veranstaltung dar - denn die DRK-Schwesternschaft in Chemnitz ist die jüngste Schwesternschaft in der Rotkreuzfamilie und die Einzige, welche nach der Grenzöffnung in den neuen Bundesländern gegründet wurde.

Rund 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet tagten während der dreitätigen Veranstaltung in der Chemnitzer Stadthalle. Eröffnet wurde der Kongress am 22. Mai 2013. Und bereits in der Eröffnungsrede von Generaloberin Brigitte Schäfer, wurden die relevantesten Themen deutlich.

Die Präsidentin des VdS forderte die Politik auf, grundlegende strukturelle Veränderungen anzuschieben, damit der Pflegeberuf attraktiver wird: "Ein verbindliches Berufegesetz ist mehr als überfällig. Die rechtlichen Rahmenbedingungen der Pflegeberufe müssen endlich geregelt werden, so dass die Basis für eine effiziente und vernetzte Zusammenarbeit der Heilberufe geschaffen wird." Auch die Zusammenführung der Ausbildungsberufe müsse mit Nachdruck verfolgt werden.

Um die Attraktivität des Pflegeberufes zu steigern, müsse es in erster Linie eine Perspektive für die Berufsgruppe geben, wieder in Beziehung zu den Menschen treten zu können, die sie pflegen. "Unser Anspruch ist es, Professionalität und Menschlichkeit in der Gesundheitsversorgung zu verbinden", erklärte Generaloberin Schäfer in Ihrer Eröffnungsansprache.

Mit dem Motto des diesjährigen Bundeskongresses "Eine Idee überwindet Grenzen" gingen die Gastgeber jedoch auch auf das 150-jährige Jubiläum des Roten Kreuzes mit ein. Den Leitsatz des Kongresses setzte die Rotkreuzschwesternschaft Sachsen bei der Eröffnungsfeier eindrucksvoll in Szene. Während die Grundsätze des Roten Kreuzes, wie Neutralität, Einheit und Unabhängigkeit, wiedergegeben wurden, entstand auf der Bühne der Chemnitzer Stadthalle aus roten Boxen und Luftballons das Symbol der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.

Auch die Abendveranstaltung "Vergangenheit trifft Zukunft" berührte die Kongressteilnehmer. Denn diese war geprägt von der Verabschiedung der früheren Generaloberin Sabine Schipplick. So konnte sich Frau Generaloberin a. D. Schipplick über viele kreative Geschenke aus den 33 DRK-Schwesternschaften freuen, welche die Oberinnen ihr auf der Bühne feierlich übergaben. Kurzum, auch das Feiern und Genießen kam bei diesem Bundeskongress nicht zu Kurz.

Der zweite Tag des Bundeskongresses bot den Teilnehmern eine Vielzahl an interessanten Workshops und Foren, die zum Austausch untereinander anregten. In den insgesamt sechs Foren konnten sich die einzelnen Rotkreuzschwestern Themen wie Migration als Chance, Patienten- und Bewohnersicherheit, Pflege und ihr Image im internationalen Bereich sowie Gesund im Beruf widmen. Weiterhin gab es zahlreiche Workshops, die sich unter anderem den Themen Stressmanagement, Palliative Care oder der eigenen Körpersprache annahmen.

Nach drei informativen und lehrreichen Tagen endete der Bundeskongress am 24. Mai 2013 mit der Verleihung des Clementine von Wallmenich Preises. Diese, mit 2.500 Euro dotierte, Auszeichnung für besondere Leistungen in der professionellen Pflege ging an die Arbeitsgruppe Demenz unter der Leitung von Rotkreuzschwester Doris Matyeka am Klinikum St. Marien Amberg in der Oberpfalz.

Für die 15 Teilnehmerinnen der WSSRK war der Bundeskongress eine gelungene Veranstaltung, die zum Austausch von Ideen und zum Kennenlernen unserer großen Rotkreuzfamilie ermutigte.
Für weitere Informationen rund um den Bundekongress 2013 und eine ausführliche Bildergalerie besuchen Sie die Internetseite des VdS.

© Württembergische Schwesternschaft vom Roten Kreuz e.V.
Deutsches Rotes Kreuz