

Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist die größte humanitäre Organisation der Welt. Das Deutsche Rote Kreuz ist Teil dieser Bewegung, nationale Hilfsgesellschaft und Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege.

1864 unterzeichneten zwölf Staaten die erste Genfer Konvention - einen Vertragsentwurf der "Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege", dem Vorläufer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK). Das IKRK ist bis heute ein völkerrechtlich anerkannter neutraler Vermittler in Konflikten und betreut Opfer aller Parteien. Zur Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung gehören 186 nationale Gesellschaften - unter anderem das Deutsche Rote Kreuz.
Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege
Das Deutsche Rote Kreuz besteht aus einem Bundes- und 19 Landesverbänden
sowie dem Verband der Schwesternschaften vom Roten Kreuz e.V.. Die
Landesverbände und der Verband der Schwesternschaften setzen sich
wiederum aus eigenen Mitgliedsverbänden zusammen. Zu den umfangreichen
Aufgaben zählen zum Beispiel der Katastrophenschutz, Jugend- und
Sozialarbeit, Rettungsdienste und internationale Hilfe. Damit ist das
Deutsche Rote Kreuz auch Deutschlands Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege.
Bundesweit unterstützen heute mehr als 10 Millionen Menschen das Deutsche Rote Kreuz. Dazu zählen auch die rund 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 21.000 Rotkreuzschwestern. Durch die kontinuierliche und konstruktive Zusammenarbeit der einzelnen Gliederungen im DRK wird bis heute die Idee Henry Dunants - Begründer der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung - zum Wohle der Menschen in die Tat umgesetzt.
